Wieso Millionen Amerikaner*innen in Wohnmobilen leben | auslandsjournal

  • Bob Wells lebt in einem umgebauten Krankenwagen. Er ist moderner Nomade – seit mehr als 25 Jahren. Sein Lebensstil ist Ausdruck seiner Freiheit, sagt er. Doch etliche Amerikaner*innen müssen so leben, um überhaupt überleben zu können. Er will ihnen Mut machen.
    In den USA leben zwischen einer und drei Millionen Menschen in ihren Fahrzeugen. Schätzungen – Nomaden zu zählen, ist schwierig. Manche sind freiwillig auf der Straße. Viele, weil sie ihre Miete nicht mehr zahlen konnten. Und es könnten noch viel mehr werden, vor allem nach Corona: 3,6 Millionen Menschen in den USA sind von Zwangsräumungen betroffen.
    Sal und Rebecca Salahuddin haben sich das Camper-Leben ausgesucht: Sie kündigten ihre Jobs bei der Polizei, wollten ausbrechen aus dem Kreislauf von Stress, Schlafmangel und Überarbeitung. Doch ganz können sie dem kapitalistischen Arbeitssystem nicht den Rücken zuwenden: Einmal im Jahr stehen sie bei Amazon am Fließband, um besser über die Runden zu kommen.
    Bob Wells kennt die vielen Gesichter des Nomaden-Lebens. Mittlerweile ist er als YouTuber auch ein Ansprechpartner für die Community und solche, die dazu gehören wollen. Er könnte sich sogar ein Haus leisten, aber das möchte er nicht.

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