Michael Kuhr über arabische Clans: Die Politik hat komplett versagt

  • Sie heißen Abou Chaker, Remmo oder Al Zain. Arabische Familienclans haben sich über Jahre hinweg ihre eigenen Parallelstrukturen geschaffen. Nicht selten liegen ihre Einnahmequellen im kriminellen Milieu. Drogen, Schutzgeld oder Prostitution. Das Geld wird anschließend zum Beispiel in Immobilien, Autos oder Shisha-Bars gewaschen. Politik und Polizei scheinen machtlos.
    Markenzeichen der Clans: Protz, Prunk und Zusammenhalt. Über die Familienehre geht nichts.
    Michael Kuhr ist Deutschland berühmtester Personenschützer. In den 90er Jahren arbeitete der sechsfache Kickboxweltmeister als Türsteher und hat miterlebt, wie die Clans ungehindert in Deutschland groß und stark werden konnten. Viele Größen aus der Szene kennt der selbsternannte Multi-Kulti-Fan persönlich und pflegt ein gutes Verhältnis zu ihnen.
    Für Kuhr ist aber auch klar, keine Geschäfte mit Kriminellen. Sein Leitsatz ist: "Zu 100 Prozent alles mit der Polizei machen". Trotzdem wird Kuhr in der Szene respektiert. RT Deutsch hatte die Gelegenheit ihn einen Tag in Berlin-Neukölln und Kreuzberg zu begleiten.
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