Österreich: Hunderte protestieren gegen Ball der Rechtskonservativen

  • Hunderte gingen am Freitag in der österreichischen Hauptstadt auf die Straße, um gegen den jährlichen Ball der rechtskonservativen Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) zu demonstrieren. Unter dem Motto "Offensive gegen den rechten Flügel" marschierten die Demonstranten zum Veranstaltungsort des Balles in der Hofburg. Mehrere von ihnen wurden während der Kundgebung festgenommen.
    Die Veranstaltung, die als Wiener Akademikerball bekannt ist, findet seit 2013 jährlich statt. Er wird von Mitgliedern rechter und rechtskonservativer europäischer Parteien besucht.
    In den Tagen vor dem Ball gab es Spekulationen darüber, ob etwa der ehemalige FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache zum Ball kommen werde. Strache blieb dem Ball jedoch fern, Johann Gudenus hingegen kam.
    Für einigen Wirbel sorgte auch die Teilnahme des Identitären-Chefs Martin Sellner. Dieser betonte auf Twitter aber schon wenige Tage vor dem Ball, dass seine Ballbesuche nicht Thema der Innenpolitik sein sollten.
    Die Demonstrationen gegen den Ball, zu denen die "Offensive gegen Rechts" und die "Omas gegen Rechts" aufgerufen hatten, verliefen indes ohne nennenswerte sicherheitspolizeiliche Zwischenfälle, wie die Polizei, die mit 1.600 Einsatzkräften vor Ort war, in einer Verlautbarung mitteilte.
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