CORONAVIRUS AUS WUHAN: Immer mehr Tote und Kranke - Chinas Regierung alarmiert

  • Die Zahl der Toten durch das neuartige Coronavirus in China ist auf 25 gestiegen. Es gebe mittlerweile 830 Infizierte, teilte die chinesische Gesundheitskommission am Freitagmorgen mit. Sie bestätigte auch den ersten Todesfall außerhalb der zentralen Provinz Hubei.
    Ein 80-jähriger Mann sei in der Provinz Hebei, nördlich von Peking, gestorben. Er hatte sich zwei Monate in der zentralchinesischen Millionenstadt Wuhan aufgehalten, um Verwandte zu besuchen und habe nach seiner Rückkehr Symptome gezeigt. Wuhan gilt als Ausgangspunkt des Virus.
    Es wurde Gesundheitsexperten zufolge zunächst von Wildtieren übertragen, die in Wuhan illegal verkauft wurden. Erstmals trat es im Dezember auf. Mittlerweile gibt es Infizierte in den USA, in Japan, Südkorea, Thailand, Singapur und Vietnam. Das neue Coronavirus kann Husten, Fieber, Atembeschwerden, aber auch Lungenentzündungen auslösen.
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO entschied am Donnerstag, noch keine globale Notlage auszurufen. Dafür sei es noch zu früh, sagte der Vorsitzende des Beratergremiums, Didier Houssin. Doch werde die Lage ernst genommen und der Ausbruch «in jeder Minute an jedem Tag» beobachtet, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.
    Um die weitere Ausbreitung des potenziell tödlichen Coronavirus einzudämmen, hatte China am Donnerstag in einem beispiellosen Schritt Wuhan und andere Städte weitgehend vom öffentlichen Verkehr ab. Der Flug- und Fährbetrieb wurden eingestellt, ebenso der Verkehr von U-Bahnen und Bussen.
    Die chinesische Regierung will ein ähnliches Szenario wie bei der Sars-Pandemie von 2002 und 2003 verhindern. Damals hatte sich die ebenfalls durch ein Coronavirus verursachte Atemwegserkrankung von Südchina aus auf mehr als zwei Dutzend Länder ausgebreitet. Mehr als 800 Menschen starben. Im aktuellen Fall reagierten die Behörden jedoch deutlich schneller.
    Sie befürchten aber, dass sich das Virus in den kommenden Tagen noch schneller ausbreiten könnte, weil das chinesische Neujahrsfest bevorsteht, zu dem Millionen Chinesen kreuz und quer durch das Land reisen, ins Ausland fliegen oder Besuch von dort erhalten. Viele Länder haben deswegen bereits ihre Vorsorgemaßnahmen verschärft.
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