Ätzendes gegen Ätzendes | Gimel: Operation Blaumachen | ARTE

  • Noch nie hatten die Freunde ein wichtiges Fußballspiel versäumt. Und das sollte auch so bleiben. Selbst wenn die Armee ruft. Doch das Mittel der Wahl wirkt aggressiv. Und schießt weit übers Ziel hinaus.
    Autsch - das sind wirklich ein paar schmerzvolle Geschichten: Junge Israelis, die gerade ihren Militärdienst ableisten, fügen sich absichtlich Verletzungen zu. In der Hoffnung, ein paar Tage frei zu bekommen. Und so dem langen Wehrdienst für kurze Zeit zu entkommen. Ganz im Gegensatz zu Europa, wo immer mehr Staaten auf die Wehrpflicht verzichten, sind in Israel Frauen und Männer ab 18 Jahren zu mindestens zwei Jahren Militärdienst verpflichtet. "Gimel" ist die Bezeichnung fürs Blaumachen bei der Armee aufgrund einer Krankheit oder Verletzung. Ob ein Sturz aufs Gesicht, eine handfeste Schlägerei, eine manipulierte Urinprobe oder ein aggressives Reinigungsmittel auf der Haut – der Fantasie scheinen kaum Grenzen gesetzt. Hauptsache, der Vorgesetzte nimmt es den Rekruten ab. Je mehr Gimel – desto besser. 
    Die Webserie erzählt die verrückten und absurden, aber allesamt wahren Geschichten israelischer Teenager auf ihrem Weg zum Gimel. Dabei wird auf unterhaltsame Weise eine beunruhigende Wahrheit gezeigt: von jungen Menschen, die sich für ein paar Tage Freiheit selbst verletzten.
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    Category : Filme :

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